Projekte

In unserem Fördergebiet passiert in den kommenden Monaten viel: Der Marktplatz Sand wird umgestaltet, der Spielplatz Am Irrgarten bekam ein neues Gesicht und auch der Spielplatz Steinickestraße im Göhlbachtal erhielt neue Spielgeräte.

Marktplatz Sand: Der Übergang in die nächste Bauphase steht bevor

Der Marktplatz am Sand ist der Magnet der Harburger Innenstadt. Durch eine Bündelung von Mitteln aus RISE, Bezirksamt, Bezirkssondermitteln und BID wird der Marktplatz und der angrenzende Straßenraum nun endlich modernisiert. Die Maßnahmen umfassen einen neuen Bodenbelag, neue Beleuchtung und Möblierung sowie teilweise eine neue Begrünung.

Die Arbeiten auf der Marktplatzfläche werden voraussichtlich Ende September 2019 abgeschlossen. Ab dem 26. August 2019 wird die Stichstraße Sand im Bereich vor den Häusern mit der Nr. 11 – 19 voll gesperrt und erneuert. Anlieferungen werden über die neu gestaltete Fläche erfolgen können. Des Weiteren werden ab Mitte Oktober 2019 die Asphaltflächen und Teile des Gehwegs in der Straße Sand vor den Häusern Nr. 2 – 24 erneuert. Hierzu wird eine Einbahnstraße vom Schloßmühlendamm in Richtung Neue Straße eingerichtet. Die Arbeiten in der Stichstraße Sand sowie die Asphaltierungsarbeiten in der Straße Sand werden im November 2019 abgeschlossen.

Die Durchwegung für Fußgänger und Radfahrer wird stets auf gekennzeichneten Flächen möglich sein. Abweichungen durch die Witterung oder besondere Bauabläufe sind nicht auszuschließen.

Sichtbar schreiten sie vorran, die Umbauarbeiten am Marktplatz Sand.

 

Hier geben wir Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Wann geht es los? Anfang April 2019 wird mit dem ersten von insgesamt fünf Bauabschnitten begonnen.

Wie lange dauert der Umbau? Der gesamte Umbau wird 12 bis 14 Monate in Anspruch nehmen.

Wo kann ich dann auf dem Wochenmarkt einkaufen? Ab 01. April 2019 zieht der Wochenmarkt für mindestens ein halbes Jahr auf den Rathausplatz

Welche Straßen und Plätze werden umgebaut? Die Neugestaltung betrifft die Straße Sand auf ganzer Länge zwischen Neue Straße und Schlossmühlendamm, die Hölertwiete sowie den Marktplatz. Insgesamt werden 8.900 m² umgebaut.

Was soll mit dem Umbau erreicht werden? Mit der Neugestaltung gewinnt der Markt für seine Besucherinnen und Besucher spürbar an Atmosphäre und Aufenthaltsqualität. Die Marktbeschicker profitieren von zeitgemäßen technischen Standards und einfacheren Abläufen.

All Beteiligten wollen mit dem Wochenmarkt, seinen Händlern und Erzeugern ein vielfältiges und hochwertiges Angebot an Lebensmittel meist regionalen Ursprungs für Harburg sichern, das in dieser Qualität kein klassischer Supermarkt bieten kann.

Wie hoch sind die Kosten? Die Kosten betragen rund 4,2 Mio. Euro.

Welche Rolle hat das BID Sand / Hölertwiete? Die Maßnahme wird als öffentlich-private Partnerschaft durchgeführt. Das BID Sand/Hölertwiete ist eine Eigentümergemeinschaft und finanziert im Wesentlichen die Ausstattung mit neuen Stadtmöbeln, wie Sitzbänken, Fahrradbügeln, Leuchten, Spielgeräten und Bäumen.

Was passiert mit der Blumenmarktfläche (dem  „Southside“)? Der Abbruch der Blumenmarktfläche  und die Errichtung des Neubaus ist eine eigenständige Maßnahme. Die Baumaßnahmen dort sollen nach jetzigem Stand im Herbst 2019 beginnen.

Hier sehen Sie den Gestaltungsplan der gesamten Maßnahme.

Plan: ARBOS Landschaftsarchitektur. Beim Anklicken des Bildes vergrößert sich dieses.

 

 

Kultur-Routen Harburg und Harburger Geschichtspfad als multimedialer Rundgang

Mit der digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“ kann die Geschichte Harburgs im Rahmen eines multimedialen Rundgangs entdeckt werden. Die kostenlose Web-App ist auf mobilen Geräten, aber natürlich auch zu Hause am PC nutzbar. Wer möchte, kann sich aber auch mit dem gedruckten Führer zum Harburger Geschichtspfad auf den Weg machen. Das Buch im handlichen Format stellt 36 Stationen des Pfades vor. Der Pfad führt von den Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart und informiert über Gebäude, Plätze und Straßen. Die Web-App sowie das Buch erzählen bekannte Geschichten und eröffnen neue Einsichten in die lange Geschichte Harburgs. An den einzelnen Stationen kann das Gestern und Heute nebeneinander erlebt werden. Fotos und kurze Porträts der historischen Orte erzählen, wie sich Harburg entwickelt und gewandelt hat.

Die digitale Plattform „Kultur-Routen Harburg“ bündelt viele bereits existierende Angebote zur Harburger Stadtgeschichte und zur Kunst im öffentlichen Raum. Alle sind attraktiv bebildert, so dass sich ein Ausflug an die geschichtsträchtigen Orte schon von der Couch aus lohnt. Ebenso viel Spaß macht es allerdings, die „Kultur-Routen Harburg“ direkt vor Ort anzuwenden. Die Nutzung der Plattform ist einfach: Durch das Scannen eines QR-Codes gelangt man auf die Webseite der „Kultur-Routen Harburg“. Hier können verschiedene Themen ausgewählt werden und mit Hilfe einer Karte wird man dann von Ort zu Ort geführt.

Das Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Harburg und des Bezirksamts Harburg.wurde mit Mitteln der Bezirksversammlung Harburg sowie aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung gefördert.

Zwei neue Projekte von „Walls Can Dance“ in der Harburger Innenstadt

Das Kunstprojekt „Walls Can Dance“ lässt zwei weitere Wände in Harburg tanzen. Bereits 2017 brachte das Projekt „Walls Can Dance“ erstmalig international bekannte Künstler nach Harburg, die im Harburger Binnenhafen und der Harburger Innenstadt großformatige Kunst an die Wände brachten. Nun geht das Pojekt in die nächste Runde. Zum Auftakt entstehen gleich zwei neue Wandgemälde in der Harburger Innenstadt. Zwischen dem 9. und 13. Juni 2019 gestalteten das österreichisch-französische Künstlerduo Jana & Js sowie der Frankfurter Künstler Guido Zimmermann jeweils eine Hausfassade im Bereich Lüneburger Straße und Amalienstraße. Während Jana & Js sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit figurativen Bildern beschäftigen, geht es in den Bildern Guido Zimmermanns um soziale Themen und ein gesellschaftliches Kräftemessen. In den nächsten Jahren wird im Rahmen von Walls Can Dance eine Freiraumgalerie mit insgesamt zehn großformatigen Wandgemälden im Harburger Binnenhafen und der Innenstadt entstehen. „Harburg hat das Potential zum Urban Art Hot Spot Hamburgs zu werden“, sagt Rudolf Klöckner, einer der beiden künstlerischen Leiter von Walls Can Dance.

Um die Entstehung der beiden Kunstwerk und den Start von Walls Can Dance zu feiern, luden die Walls Can Dance Organisatoren am Donnerstag, den 11. Juli 2019 zum gemeinsamen Corner Picknick ein. Anwesend waren neben diesen auch das Künstlerduo Jana & Js sowie Guido Zimmermann.  Bei Apfel Cider und leckeren Sandwiches kamen sie mit der Nachbarschaft in den Austausch und stießen auf den Stadtteil sowie die beiden neuen zwei Wandgemälde an.
Wer Lust auf noch mehr künstlerischen Input hatte, konnte diesen am Samstag, den 13. Juli 2019 stillen und an einer geführten Urban Art Tour durch Harburg teilnehmen. Im Rahmen des 9. Hamburger Achitektursommers ging es zu den bereits realisierten Kunstwerken von Walls Can Dance und den Geschichten hinter ihrer Entstehung. Auch ein Blick in die Zukunftspläne des Projekts wurde geworfen.

Weiter Infos unter: www.urban-art-institute.org

 

Ein neues Dach für die Freilichtbühne Außenmühle

Leicht, luftig, beinahe schwebend und ausgesprochen elegant: Die Freilichtbühne hat nun die seit langer Zeit ersehnte Überdachung erhalten. Auf zwei geschwungenen Stahlträgern ruht seit Mai 2019 ein hölzernes Dach, das künftig die Möglichkeiten auf der Bühne deutlich erweitert und den Stadtpark um ein weiteres Schmuckstück bereichert. Das Büro Lünzmann Architektur aus Harburg hat den Entwurf für die Überdachung erstellt und die Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes Harburg hat den Bau begleitet.

Im Juni 2019 feierte das Bezirksamt Harburg mit einem bunten Familienprogramm und vielen großen sowie kleinen Besuchern die Fertigstellung der neuen Überdachung der Bühne im Harburger Stadtpark.

 

Spielplatz Am Irrgarten

Am 26. Oktober 2018 war es endlich soweit: der Spielplatz Am Irrgarten wurde feierlich eröffnet mit einem Weltraum-Eröffnungsfest zum Entdecken, Forschen und Spielen in der neuen Weltraumlandschaft. Er ist das erste baulich sichtbare Projekt des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Fördergebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost. Rund 400.000 Euro hat der gesamte Umbau gekostet, wovon etwa 200.000 Euro aus dem RISE-Förderprogramm kommen. Der Entwurf stammt aus der Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes, die auch den Umbau begleitet hat.

Spielplatz Steinikestraße

Der Kinderspielplatz Steinikestraße zählt zu den eher großen Spielplätzen und zeichnet sich durch den alten Baumbestand, große Sandflächen und ein kleines Ballsportfeld aus. Der Spielplatz soll daher nur punktuell und bedarfsgerecht umgebaut und nicht komplett neu angelegt werden. So wird es beispielsweise ein neues Trampolin geben und der Fallschutz an der Rutsche wird erneuert. Die Umgestaltung wurde mit anliegenden Kindertagesstätten erörtert und abgestimmt worden und wurde im Mai/Juni 2018 umgesetzt.

Steinikestraße

 

Die St. Johanniskirche:  Fit und modern für die Zukunft

Sie liegt unweit des Rathausplatzes und ist nur wenige Meter von der Fußgängerzone entfernt. Auf dem Weg durch den Alten Friedhof zur Außenmühle lässt man sie mal links, mal rechts liegen. Bekannt ist sie nicht zuletzt durch die Sockelstatue des marschierenden Soldaten und dem zu seinem Fuße trauernden Kind.

Die St. Johanniskirche ist die zentral gelegene Harburger Stadtkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Trinitatis. Im November 1944 wurde das frühere Kirchengebäude bei einem Bombenangriff zerstört, so dass man 1951 einen zeitgemäßen Entwurf für den Neubau der Kirche suchte. Das Büro Karl Trahn, Sieger des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbes, stellte 1954 damit Hamburgs ersten modernen Sakralbau nach dem zweiten Weltkrieg fertig.

So begeistert die Fachwelt den Bau aufnahm, so zurückhaltend wird dem Bau bis heute in der Öffentlichkeit begegnet. Der Kirchenbau hat sich in all den Jahren jedoch nicht nur als Ort des Glaubens, sondern auch als Stadtteiltreffpunkt etabliert. In den insgesamt sechs Räumen treffen sich unter anderem die Pfadfinder, die Anonymen Alkoholiker sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Gymnastik- und Musikangebote. Hier ist das Café Refugio untergebracht sowie ein Kinderatelier. Es finden zudem das Diakonie-Frühstück statt und Sprechstunden der deutschen Alzheimergesellschaft.

Das Kirchengebäude ist heute an zahlreichen Stellen renovierungsbedürftig. Neben der schlechten Energieeffizienz stellt sich auch die bauliche Ausführung von Arbeiten nach heutigen Standards als problematisch dar. Zusammen mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hamburg-Ost, Vertretern der Kirchengemeinde St. Trinitatis und spezialisierten Architekten ist ein Modernisierungskonzept erstellt worden. Das Konzept sieht die Beseitigung baulicher Mängel vor die , Aufwertung der Grünflächen und die Modernisierung der Wege sowie Rampen. Insgesamt soll die Wahrnehmung des Gebäudes im Stadtteil gestärkt werden.

Die Kosten betragen insgesamt rund zwei Millionen Euro. Die evangelisch-lutherische Kirche übernimmt den Großteil der Kosten und konnte zudem weitere Mittel einwerben. RISE-Fördermittel von rund 200.000 Euro werden zur Modernisierung der stadtteilgenutzten Räume und der Außenanlagen eingesetzt.

Pastorin Frau Kaiser-Reis hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Quartiersbeirats im September 2018 die Planungen ausführlich beschrieben. Der Empfehlung des Beirats zur Unterstützung der Baumaßnahme hat sich die Bezirksversammlung Harburg auf seiner Novembersitzung angeschlossen. Mit Beginn der Modernisierung wird es vorübergehenden Einschränkungen in der Nutzung der Räume kommen.

 

Nachbarschaftstreff in Eißendorf

In der Eißendorfer Straße 124 haben im ehemaligen Beratungsbereich der Sparkasse Harburg-Buxtehude zwei Baugenossenschafen einen Nachbarschaftstreff eröffnet. Die Ausstattung wurde mit Mitteln der Stadtteilentwicklung gefördert. Die Gebietsentwicklung hatte die Idee eines Nachbarschaftstreffs für Eißendorf-Ost zuvor mit verschiedenen Wohnungsunternehmen erörtert. Mit dem Eisenbahnbauverein Harburg und der Finkenwärder Hoffnung haben nun zwei engagierte Partner das Projekt vor Ort realisiert. Am 26. März 2019 konnte Sophie Fredenhagen, Harburger Bezirksamtsleiterin, den Treff feierlich eröffnen. In den Räumen finden die Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaften genauso wie alle anderen Anwohnerinnen und Anwohner ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Kommen Sie gern vorbei und treffen Sie Ihre Nachbarschaft zum Klönschnack! Übrigens: Der SB-Service der Sparkasse besteht weiterhin. Das genaue Programm finden Sie im Aushang vor Ort und hier.

 

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