Projekte

In unserem Fördergebiet passiert in den kommenden Monaten viel und es  ist schon viel passiert. Hier erhalten Sie einen Überblick über laufende und Umgesetzte Projekte.

Laufende Projekte

Neugestaltung Sportplatz Außenmühle – Baumaßnahmen laufen.

Es geht langsam los am Sportplatz Außenmühle. Die Erdarbeiten haben begonnen. Und der Spatenstich ist in prominenter Runde mit Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Sportsenator Andy Grote und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung, Vereins-,Schul-, und Freizeitsport im April 2022 erfolgt. Der Baustart für die eigentliche Erneuerung der Sportanlage wird im Frühjahr 2022 erwartet.

Der Sportplatz an der Außenmühle soll ein Platz für Alle werden. Denn er wird zukünftig zu bestimmten Zeiten nicht nur für den Vereinssport, sondern auch dem Freizeitsport offenstehen. Ideen dafür sind 2020 in einem umfangreichen Beteiligungserfahren gesammelt worden. Eine umfassende Sanierung ist die Voraussetzung, um den Sportbetrieb auf der Anlage wieder aufnehmen zu können. Zum Kern der Maßnahme zählen die Erneuerung der Laufbahn, der Kugelstoß- und der Weitsprunganlage. Ein Kunstrasenfussballplatz, ein Basketballplatz, Fitness- und Parkour-Elemente, ein Beachvolleyballfeld, eine Boule-Bahn, Tischtennisplatten und Spielgeräte für Kinder werden künftig die ganze Familie bewegen und das Freizeitsportangebot an der Außenmühle damit noch attraktiver machen. Wenn Wenn alles planmäßig läuft und der Bau im Frühjahr 2022 starten kann, ist mit einer Fertigstellung im Frühjahr 2023 zu rechnen. Das folgende Infovideo informiert zum Stand der Planungen.

 

Der Schwarzenberg kommt – Planungen zur freiraumplanerischen Neugestaltung laufen.

Der Schwarzenberg-Park als eine der großen Parkanlagen im Fördergebiet soll bald in bestimmten Bereichen neugestaltet werden. Dafür wurde durch das Bezirksamt Harburg ein Freiraumplanungsbüro beauftragt, welches in 2022 konkrete Planungen entwickeln wird.

Foto: steg Hamburg

Beteiligungsverfahren zur Neugestaltung

Damit der neue Schwarzenberg richtig gut wird und ihn zukünftig mehr Menschen nutzen, wurden von Februar bis April 2022 Harburgerinnen und Harburger, derzeitige Parknutzende, Studierende der Technischen Universität, Vertreter/-innen umliegender sozialer und kultureller Einrichtungen sowie weitere Interessierte in der Parkanlage und an weiteren zentralen Harburger Orten sowie online befragt. Wie wird der Park aktuell genutzt? Was braucht der Park in Zukunft, damit er ein neuer Lieblingsplatz für Harburgerinnen und Harburger wird? Wie soll das neue Spiel- und Bewegungsband im Südteil des Festplatzes aussehen? Über 550 Menschen haben mitgemacht und Ihre Ideen und Anregungen eingebracht. Die Ergebnisse der Beteiligung sind in einen freiraumplanerischen Vorentwurf eingeflossen, der im Laufe des Jahres weiter konkretisiert wird. Die Zusammenfassung der Beteiligungsergebnisse findest du im Downloadbereich.

Ein neuer Anzug Herbert Wehner

Im November 2000 wurde der zentrale Harburger Platz nach dem langjährigen Hamburger Bundestagsabgeordneten Herbert Wehner benannt, der von 1949 bis 1983 den Wahlkreis Harburg vertrat. Die Rauchkringel seiner qualmenden Pfeife sowie seine Anzugmuster standen Pate für den Entwurf zur Neugestaltung des Herbert-Wehner-Platzes durch das Landschaftsarchitekturbüro POLA. In 2022 wurde der Platz dann in Herbert-und-Greta-Wehner-Platz umbenant. Die Aufwertung der 6.000 Quadratmeter großen Fläche wird den bis 2020 neugestalteten Marktplatz Sand und die Straße Hölertwiete nun auch gestalterisch mit der Lüneburger Straße verknüpfen. Ein markanter Baumhain mit einer individuell geformten Sitzeinfassung bildet östlich des Großen Schippsees einen auffälligen Bezugspunkt. In einem ersten Schritt vor dem Platzumbau wird die parallel zum Platz verlaufende Veloroute 11 ausgebaut. Im November 2021 haben zunächst die Straßenbauarbeiten begonnen welche voraussichtlich Anfang April 2022 abgeschlossen werden. Im Anschluss starten die Arbeiten zur Umgestaltung der Platzfläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 vorgesehen.

Lesen Sie auch den Flyer zur Neugestaltung:

Vizualisierug: POLA Landschaftsarchitekten GmbH

Das Göhlbachtal macht sich frisch

Im östlichen Teil der „grünen Lunge Eißendorfs“ – dem Göhlbachtal stehen punktuelle freiraumplanerische Aufwertungen in der Parkanlage an.

Übersichtsplan Maßnahmen im Göhlbachtal

Die freiraumplanerischen Maßnahmen konzentrieren sich auf den Park-Bereich zwischen Hastedtweg und dem Westende des Lohmühlenteiches. Das ist geplant: Der kleine Spielplatz am Hastedtplatz soll ein zeitgemäßes Spielangebot erhalten. Die Vegetation im Tal wird aufgewertet. Weiterhin wird ein Rundweg um das Gewässer Spaziergänge und Läufe im Göhlbachtal attraktiver machen und es wird einen neuen gestalteten Aussichtspunkt auf der Nordseite des Teiches geben. Zudem werden die Eingänge in die Parkanlage unter die Lupe genommen, Blickbeziehungen gestärkt und so Orientierung und Sicherheitsgefühl für Besucherinnen und Besucher verbessert. Auch eine Erneuerung der drei Holzbrücken im Tal steht an. Die Maßnahmen werden die unterschiedlichen Charaktere der Parkabschnitte deutlicher herausstellen, die Nutzungsvielfalt stärken und Angsträume beseitigen. Das Bezirksamt Harburg hat das Freiraumplanungsbüro GHP mit den Planungen beauftragt. Die Umsetzung ist in 2022 vorgesehen. Im naturnahen westlichen Bereich des Göhlbachtals werden mit Mitteln des „Naturcents“ kleine Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung umgesetzt.

Vorentwurf Bereich Bastion (Aussichtspunkt Nordseite Lohmühlenteich) Bild: GHP Landschaftsarchitektur
Vorentwurf Kinderspielplatz am Hastedtplatz, Bild: GHP Landschaftsarchitektur
Vorentwurf Osteingang Göhlbachtal vom Hastedtweg, Bild: GHP Landschaftsarchitektur

Beteiligungsverfahren zu Teilbereichen im Göhlbachtal

Bewohnerinnen und Bewohner von Jung bis Alt und Interessierte konnten in der Zeit vom 07.-21.06.2021 zu bestimmten Bereichen der Freiraumplanung im Göhlbachtal (A und B im Plan) Ihre Anregungen und Hinweise einbringen. Die Ergebnisse finden Sie hier.

Auswertung Beteiligungsverfarhen Göhlbachtal

Die neue Seevepassage verbindet

Die Seevepassage zwischen Lüneburger Straße und Harburger Bahnhof erfährt in 2022 spürbare Veränderungen. Sie erhält als wesentliches Merkmal einen Farbcode als verbindendes Element an Wänden und weiteren Flächen im öffentlichen Raum. Gestartet wird voraussichtlich im Mai mit dem Durchgang von der Seevepassage zum Phoenixcenter. Hier erhalten sowohl das Vordach in Form eines Anstriches als auch die Bodenplatten in Form von farbigen Betonplatten den Farbcode. Die Rampen- und Treppenanlage am nördlichen Zugang des Gloriatunnels wird in 2023 erneuert. Zusätzlich wird eine Fortsetzung der Farbcode-Gestaltung an privaten Fassaden in der Seevepassage geprüft und ein Abbruch von Teilen der Galerie in der Passage forciert um mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Als letzter Baustein wird nach Fertigstellung des Neubaus auf dem Grundstück des ehemaligen Harburg-Centers eine neue Freitreppe die Seevepassage künftig direkt mit dem Harburger Ring verbinden. Diese Maßnahme wird mit öffentlichen Geldern geplant und mit Mitteln des Bauherrn umgesetzt. Sie schafft nicht nur neue Freiraumqualität – mit Sitzstufen in Südlage – sondern verbindet auf neuen kurzen Flanierwegen den Harburger Ring mit Seevepassage und Lüneburger Straße.

Visualisierung Farbcodegestaltung und Neugestaltung Eingang Seevepassage im Bereich Gloriatunnel | Quelle: ANNABAU BerlinAlle Projekte im Überblick

Hier finden Sie neben Infos zu laufenden Projekten auch Informationen zu umgesetzten und flankerenden Projekten.

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