Marktplatz Sand
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News

Aktueller Hinweis:

Das Stadtteilbüro des RISE-Gebiets „Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost“ ist ab sofort wieder besetzt. Die Sprechstunden finden (unter den aktuell üblichen Sicherheitsvorkehrungen) wie gewohnt montags (16 bis 18 Uhr) und mittwochs (10 bis 12 Uhr) statt.

Harburger Geschichtspfad: Neue Stele am Rathausplatz errichtet

 

Am Harburger Rathausplatz wurde eine neue Stele zum Harburger Geschichtspfad eröffnet. Der Pfad führt von den Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart und informiert über Gebäude, Plätze und Straßen. An den einzelnen Stationen kann das Gestern und Heute nebeneinander erlebt werden. Fotos und kurze Porträts der historischen Orte erzählen, wie sich Harburg entwickelt und gewandelt hat. Der Harburger Geschichtspfad gehört zur digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“, mit der die Geschichte Harburgs im Rahmen eines multimedialen Rundgangs entdeckt werden kann. Die kostenlose Web-App ist auf mobilen Geräten, aber natürlich auch zu Hause am PC nutzbar.

Die digitale Plattform findet man unter: www.kulturrouten-harburg.de

Weitere Infos gibt es unter Projekte.

Beteiligung Sportplatz Außenmühle

Der Sportplatz an der Außenmühle wird bald komplett neugestaltet und im nächsten Jahr wieder für den Vereinssport aber auch für den Stadtteil geöffnet – mit viel mehr Platz für Deinen Freizeitsport. Dann kannst Du den Platz zu bestimmten Zeiten für Deine Fitness, Freizeit und Bewegung nutzen.

Und damit der neue Sportplatz richtig gut wird, brauchen wir Deine Meinung. Sag uns bis zum 8. Juni 2020, was für ein Sporttyp Du bist und was Dir für Deine Fitness wichtig ist!

Hier geht’s zur Umfrage: http://mitteninharburg.de/sportplatz/

Klassisch & elegant: Ein neuer Anzug für den Herbert-Wehner-Platz

Er wirkt auf die Passanten eher wie ein überbreiter Gehweg und Stehenbleiben, geschweige denn Platz nehmen möchte bisher auch kaum jemand. Dennoch ist der Herbert-Wehner-Platz ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt zwischen der Lüneburger Straße, dem Marktplatz am Sand und dem Schippsee-Quartier. Die Neugestaltung des Platzes ist daher bereits früh im RISE-Verfahren vorbereitet und mit den Planungen zum Bau der Veloroute am Harburger Ring abgestimmt worden. Letztere erforderten umfassende Vorbereitungen, die jetzt  abgeschlossen und mit öffentlichen Mitteln gesichert werden konnten.

Rund 5,7 Millionen Euro werden in die Neugestaltung des Platzes und den fahrradfreundlichen Umbau des direkt angrenzenden Straßenraums gesteckt. Die Mittel werden durch zwei Fachbehörden und aus dem Sanierungsprogramm „Hamburger Plätze“ bereitgestellt.

Das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro POLA hat die Gestaltung des Platzes u.a. mit dem Quartiersbeirat und dem Fachausschuss erörtert. Es sieht – um im Bild zu bleiben – nun vor, das alte, geflickte und ausgeleierte Sakko durch einen modernen Anzug im Fischgrätmuster zu ersetzen. Damit wird die Pflasterung der Hölertwiete aufgegriffen und als Klinkerband weitergeführt. Dem passionierten Pfeifenraucher Wehner wird mit über den Platz verteilten Rauchkringeln zudem ein gestalterisches Denkmal gesetzt. Diese fassen in unregelmäßig geschwungener Form die Bäume ein und dienen als Sitzbänke. Einige dieser Bänke erhalten eine integrierte Beleuchtung. Der Rauchkringel am östlichen Ende des Platzes wird noch etwas größer gestaltet und erhält eine besondere Bepflanzung in Form von hochwachsenden Schwarzkiefern. Neue Lichtmasten, taktile Elemente und mehr Fahrradbügel werden zu mehr Komfort und Sicherheit beitragen. Der Umbau wird voraussichtlich Ende 2021 erfolgen.

Neu: Inventarliste mit ausleihbaren Gegenständen für Ihr Stadtteilprojekt

Sie planen, ein eigenes Stadtteilprojekt umzusetzen und dafür benötigen Sie einen Pavillon, einen Beamer oder Bierzeltgarnituren? Wenn im Zuge von Verfügungsfondsanträgen dauerhafte materielle Anschaffungen getätigt werden, erklären sich die Antragsstellenden bereit, diese für andere stadtteilrelevante Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Eine Auflistung der Anschaffungen sowie sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Integriertes Entwicklungskonzept für die Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost

Das Hamburger Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) wird für die kommenden sieben Jahre eine Förderung des Gebiets Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost ermöglichen.

Ziel ist es gemeinsam mit Bürgern und Akteuren (Immobilieneigentümer(innen), Gewerbetreibende(r), Einrichtungen, Initiativen und Vereinen) Projekte und Maßnahmen zur Aufwertung des Fördergebiets zu erarbeiten. (weiterlesen…)

hier geht es zum Downloadbereich

Termine

Quartiersbeirat

Nächster Termin: Mittwoch, 19. August 2020

Wann:  18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Wo: Rathaus Harburg, Harburger Rathausplatz 1, großer Sitzungssaal (1. Stock)

Bitte beachten: Einlass nur zwischen 18:20 und 18:30! Es können aufgrund der Corona-Abstandsregelungen nur 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingelassen werden.

Der Quartiersbeirat trifft sich regelmäßig an jedem dritten Mittwoch des Monats um 18:30 Uhr (außer in den Sommerferien) und spricht über relevante Veränderungen im Quartier.

Das Gebiet

Von der Harburger Innenstadt bis nach Eißendorf Ost.

Gegenstand der Gebietsentwicklung sind die Harburger Innenstadt sowie Eißendorf-Ost. Die Begrenzungen des Fördergebiets sind im Norden die Eißendorfer Straße, im Osten die Weusthoffstraße, im Süden die Bremer Straße und im Westen die Straße Karnapp. Diese Gebietsbegrenzung ist ein Orientierungsrahmen und kann während des Prozesses leicht angepasst werden. (mehr …)

Quartiersbeirat

Aktive Teilnahme am Entwicklungsprozess
Der Quartiersbeirat trifft sich einmal im Monat (3. Mittwoch des Monats) und bietet einen regelmäßigen Austausch zwischen allen Akteuren sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern. Gemeinsam werden Entscheidungen über die Förderung von Projekten mit Mitteln des Verfügungsfonds beschlossen. Des Weiteren kommen von dem Beirat Empfehlungen zu Projekten und Maßnahmen.

Eine weitere Aufgabe des Beirats ist die Förderung der Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Er funktioniert als Anlaufstelle für Forderungen, Probleme, Ideen und Anregungen der Quartiersbevölkerung und Unterstützung von quartiersbezogenen Initiativen, Vereinen und Einrichtungen.

Jeder, der im Fördergebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost wohnt, arbeitet, ein Gewerbe betreibt oder über Grundeigentum verfügt, ist herzlich eingeladen.

Dokumentationen der bisherigen Sitzungen

Projekte

In unserem Fördergebiet passiert in den kommenden Monaten viel: Der Marktplatz Sand wird umgestaltet, der Spielplatz Am Irrgarten bekam ein neues Gesicht und auch der Spielplatz Steinickestraße im Göhlbachtal erhielt neue Spielgeräte.

Marktplatz Sand: Der Übergang in die nächste Bauphase steht bevor

Der Marktplatz am Sand ist der Magnet der Harburger Innenstadt. Durch eine Bündelung von Mitteln aus RISE, Bezirksamt, Bezirkssondermitteln und BID wird der Marktplatz und der angrenzende Straßenraum nun endlich modernisiert. Die Maßnahmen umfassen einen neuen Bodenbelag, neue Beleuchtung und Möblierung sowie teilweise eine neue Begrünung.

Die Arbeiten auf der Marktplatzfläche werden voraussichtlich Ende September 2019 abgeschlossen. Ab dem 26. August 2019 wird die Stichstraße Sand im Bereich vor den Häusern mit der Nr. 11 – 19 voll gesperrt und erneuert. Anlieferungen werden über die neu gestaltete Fläche erfolgen können. Des Weiteren werden ab Mitte Oktober 2019 die Asphaltflächen und Teile des Gehwegs in der Straße Sand vor den Häusern Nr. 2 – 24 erneuert. Hierzu wird eine Einbahnstraße vom Schloßmühlendamm in Richtung Neue Straße eingerichtet. Die Arbeiten in der Stichstraße Sand sowie die Asphaltierungsarbeiten in der Straße Sand werden im November 2019 abgeschlossen.

Die Durchwegung für Fußgänger und Radfahrer wird stets auf gekennzeichneten Flächen möglich sein. Abweichungen durch die Witterung oder besondere Bauabläufe sind nicht auszuschließen.

Sichtbar schreiten sie vorran, die Umbauarbeiten am Marktplatz Sand.

 

Hier geben wir Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Wann geht es los? Anfang April 2019 wird mit dem ersten von insgesamt fünf Bauabschnitten begonnen.

Wie lange dauert der Umbau? Der gesamte Umbau wird 12 bis 14 Monate in Anspruch nehmen.

Wo kann ich dann auf dem Wochenmarkt einkaufen? Ab 01. April 2019 zieht der Wochenmarkt für mindestens ein halbes Jahr auf den Rathausplatz

Welche Straßen und Plätze werden umgebaut? Die Neugestaltung betrifft die Straße Sand auf ganzer Länge zwischen Neue Straße und Schlossmühlendamm, die Hölertwiete sowie den Marktplatz. Insgesamt werden 8.900 m² umgebaut.

Was soll mit dem Umbau erreicht werden? Mit der Neugestaltung gewinnt der Markt für seine Besucherinnen und Besucher spürbar an Atmosphäre und Aufenthaltsqualität. Die Marktbeschicker profitieren von zeitgemäßen technischen Standards und einfacheren Abläufen.

All Beteiligten wollen mit dem Wochenmarkt, seinen Händlern und Erzeugern ein vielfältiges und hochwertiges Angebot an Lebensmittel meist regionalen Ursprungs für Harburg sichern, das in dieser Qualität kein klassischer Supermarkt bieten kann.

Wie hoch sind die Kosten? Die Kosten betragen rund 4,2 Mio. Euro.

Welche Rolle hat das BID Sand / Hölertwiete? Die Maßnahme wird als öffentlich-private Partnerschaft durchgeführt. Das BID Sand/Hölertwiete ist eine Eigentümergemeinschaft und finanziert im Wesentlichen die Ausstattung mit neuen Stadtmöbeln, wie Sitzbänken, Fahrradbügeln, Leuchten, Spielgeräten und Bäumen.

Was passiert mit der Blumenmarktfläche (dem  „Southside“)? Der Abbruch der Blumenmarktfläche  und die Errichtung des Neubaus ist eine eigenständige Maßnahme. Die Baumaßnahmen dort sollen nach jetzigem Stand im Herbst 2019 beginnen.

Hier sehen Sie den Gestaltungsplan der gesamten Maßnahme.

Plan: ARBOS Landschaftsarchitektur. Beim Anklicken des Bildes vergrößert sich dieses.

 

 

Kultur-Routen Harburg und Harburger Geschichtspfad als multimedialer Rundgang

Mit der digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“ kann die Geschichte Harburgs im Rahmen eines multimedialen Rundgangs entdeckt werden. Die kostenlose Web-App ist auf mobilen Geräten, aber natürlich auch zu Hause am PC nutzbar. Wer möchte, kann sich aber auch mit dem gedruckten Führer zum Harburger Geschichtspfad auf den Weg machen. Das Buch im handlichen Format stellt 36 Stationen des Pfades vor. Der Pfad führt von den Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart und informiert über Gebäude, Plätze und Straßen. Die Web-App sowie das Buch erzählen bekannte Geschichten und eröffnen neue Einsichten in die lange Geschichte Harburgs. An den einzelnen Stationen kann das Gestern und Heute nebeneinander erlebt werden. Fotos und kurze Porträts der historischen Orte erzählen, wie sich Harburg entwickelt und gewandelt hat.

Die digitale Plattform „Kultur-Routen Harburg“ bündelt viele bereits existierende Angebote zur Harburger Stadtgeschichte und zur Kunst im öffentlichen Raum. Alle sind attraktiv bebildert, so dass sich ein Ausflug an die geschichtsträchtigen Orte schon von der Couch aus lohnt. Ebenso viel Spaß macht es allerdings, die „Kultur-Routen Harburg“ direkt vor Ort anzuwenden. Die Nutzung der Plattform ist einfach: Durch das Scannen eines QR-Codes gelangt man auf die Webseite der „Kultur-Routen Harburg“. Hier können verschiedene Themen ausgewählt werden und mit Hilfe einer Karte wird man dann von Ort zu Ort geführt.

Das Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Harburg und des Bezirksamts Harburg.wurde mit Mitteln der Bezirksversammlung Harburg sowie aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung gefördert.

Zwei neue Projekte von „Walls Can Dance“ in der Harburger Innenstadt

Das Kunstprojekt „Walls Can Dance“ lässt zwei weitere Wände in Harburg tanzen. Bereits 2017 brachte das Projekt „Walls Can Dance“ erstmalig international bekannte Künstler nach Harburg, die im Harburger Binnenhafen und der Harburger Innenstadt großformatige Kunst an die Wände brachten. Nun geht das Pojekt in die nächste Runde. Zum Auftakt entstehen gleich zwei neue Wandgemälde in der Harburger Innenstadt. Zwischen dem 9. und 13. Juni 2019 gestalteten das österreichisch-französische Künstlerduo Jana & Js sowie der Frankfurter Künstler Guido Zimmermann jeweils eine Hausfassade im Bereich Lüneburger Straße und Amalienstraße. Während Jana & Js sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit figurativen Bildern beschäftigen, geht es in den Bildern Guido Zimmermanns um soziale Themen und ein gesellschaftliches Kräftemessen. In den nächsten Jahren wird im Rahmen von Walls Can Dance eine Freiraumgalerie mit insgesamt zehn großformatigen Wandgemälden im Harburger Binnenhafen und der Innenstadt entstehen. „Harburg hat das Potential zum Urban Art Hot Spot Hamburgs zu werden“, sagt Rudolf Klöckner, einer der beiden künstlerischen Leiter von Walls Can Dance.

Um die Entstehung der beiden Kunstwerk und den Start von Walls Can Dance zu feiern, luden die Walls Can Dance Organisatoren am Donnerstag, den 11. Juli 2019 zum gemeinsamen Corner Picknick ein. Anwesend waren neben diesen auch das Künstlerduo Jana & Js sowie Guido Zimmermann.  Bei Apfel Cider und leckeren Sandwiches kamen sie mit der Nachbarschaft in den Austausch und stießen auf den Stadtteil sowie die beiden neuen zwei Wandgemälde an.
Wer Lust auf noch mehr künstlerischen Input hatte, konnte diesen am Samstag, den 13. Juli 2019 stillen und an einer geführten Urban Art Tour durch Harburg teilnehmen. Im Rahmen des 9. Hamburger Achitektursommers ging es zu den bereits realisierten Kunstwerken von Walls Can Dance und den Geschichten hinter ihrer Entstehung. Auch ein Blick in die Zukunftspläne des Projekts wurde geworfen.

Weiter Infos unter: www.urban-art-institute.org

 

Ein neues Dach für die Freilichtbühne Außenmühle

Leicht, luftig, beinahe schwebend und ausgesprochen elegant: Die Freilichtbühne hat nun die seit langer Zeit ersehnte Überdachung erhalten. Auf zwei geschwungenen Stahlträgern ruht seit Mai 2019 ein hölzernes Dach, das künftig die Möglichkeiten auf der Bühne deutlich erweitert und den Stadtpark um ein weiteres Schmuckstück bereichert. Das Büro Lünzmann Architektur aus Harburg hat den Entwurf für die Überdachung erstellt und die Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes Harburg hat den Bau begleitet.

Im Juni 2019 feierte das Bezirksamt Harburg mit einem bunten Familienprogramm und vielen großen sowie kleinen Besuchern die Fertigstellung der neuen Überdachung der Bühne im Harburger Stadtpark.

 

Spielplatz Am Irrgarten

Am 26. Oktober 2018 war es endlich soweit: der Spielplatz Am Irrgarten wurde feierlich eröffnet mit einem Weltraum-Eröffnungsfest zum Entdecken, Forschen und Spielen in der neuen Weltraumlandschaft. Er ist das erste baulich sichtbare Projekt des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Fördergebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost. Rund 400.000 Euro hat der gesamte Umbau gekostet, wovon etwa 200.000 Euro aus dem RISE-Förderprogramm kommen. Der Entwurf stammt aus der Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes, die auch den Umbau begleitet hat.

Spielplatz Steinikestraße

Der Kinderspielplatz Steinikestraße zählt zu den eher großen Spielplätzen und zeichnet sich durch den alten Baumbestand, große Sandflächen und ein kleines Ballsportfeld aus. Der Spielplatz soll daher nur punktuell und bedarfsgerecht umgebaut und nicht komplett neu angelegt werden. So wird es beispielsweise ein neues Trampolin geben und der Fallschutz an der Rutsche wird erneuert. Die Umgestaltung wurde mit anliegenden Kindertagesstätten erörtert und abgestimmt worden und wurde im Mai/Juni 2018 umgesetzt.

Steinikestraße

 

Die St. Johanniskirche:  Fit und modern für die Zukunft

Sie liegt unweit des Rathausplatzes und ist nur wenige Meter von der Fußgängerzone entfernt. Auf dem Weg durch den Alten Friedhof zur Außenmühle lässt man sie mal links, mal rechts liegen. Bekannt ist sie nicht zuletzt durch die Sockelstatue des marschierenden Soldaten und dem zu seinem Fuße trauernden Kind.

Die St. Johanniskirche ist die zentral gelegene Harburger Stadtkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Trinitatis. Im November 1944 wurde das frühere Kirchengebäude bei einem Bombenangriff zerstört, so dass man 1951 einen zeitgemäßen Entwurf für den Neubau der Kirche suchte. Das Büro Karl Trahn, Sieger des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbes, stellte 1954 damit Hamburgs ersten modernen Sakralbau nach dem zweiten Weltkrieg fertig.

So begeistert die Fachwelt den Bau aufnahm, so zurückhaltend wird dem Bau bis heute in der Öffentlichkeit begegnet. Der Kirchenbau hat sich in all den Jahren jedoch nicht nur als Ort des Glaubens, sondern auch als Stadtteiltreffpunkt etabliert. In den insgesamt sechs Räumen treffen sich unter anderem die Pfadfinder, die Anonymen Alkoholiker sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Gymnastik- und Musikangebote. Hier ist das Café Refugio untergebracht sowie ein Kinderatelier. Es finden zudem das Diakonie-Frühstück statt und Sprechstunden der deutschen Alzheimergesellschaft.

Das Kirchengebäude ist heute an zahlreichen Stellen renovierungsbedürftig. Neben der schlechten Energieeffizienz stellt sich auch die bauliche Ausführung von Arbeiten nach heutigen Standards als problematisch dar. Zusammen mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hamburg-Ost, Vertretern der Kirchengemeinde St. Trinitatis und spezialisierten Architekten ist ein Modernisierungskonzept erstellt worden. Das Konzept sieht die Beseitigung baulicher Mängel vor die , Aufwertung der Grünflächen und die Modernisierung der Wege sowie Rampen. Insgesamt soll die Wahrnehmung des Gebäudes im Stadtteil gestärkt werden.

Die Kosten betragen insgesamt rund zwei Millionen Euro. Die evangelisch-lutherische Kirche übernimmt den Großteil der Kosten und konnte zudem weitere Mittel einwerben. RISE-Fördermittel von rund 200.000 Euro werden zur Modernisierung der stadtteilgenutzten Räume und der Außenanlagen eingesetzt.

Pastorin Frau Kaiser-Reis hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Quartiersbeirats im September 2018 die Planungen ausführlich beschrieben. Der Empfehlung des Beirats zur Unterstützung der Baumaßnahme hat sich die Bezirksversammlung Harburg auf seiner Novembersitzung angeschlossen. Mit Beginn der Modernisierung wird es vorübergehenden Einschränkungen in der Nutzung der Räume kommen.

 

Nachbarschaftstreff in Eißendorf

In der Eißendorfer Straße 124 haben im ehemaligen Beratungsbereich der Sparkasse Harburg-Buxtehude zwei Baugenossenschafen einen Nachbarschaftstreff eröffnet. Die Ausstattung wurde mit Mitteln der Stadtteilentwicklung gefördert. Die Gebietsentwicklung hatte die Idee eines Nachbarschaftstreffs für Eißendorf-Ost zuvor mit verschiedenen Wohnungsunternehmen erörtert. Mit dem Eisenbahnbauverein Harburg und der Finkenwärder Hoffnung haben nun zwei engagierte Partner das Projekt vor Ort realisiert. Am 26. März 2019 konnte Sophie Fredenhagen, Harburger Bezirksamtsleiterin, den Treff feierlich eröffnen. In den Räumen finden die Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaften genauso wie alle anderen Anwohnerinnen und Anwohner ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Kommen Sie gern vorbei und treffen Sie Ihre Nachbarschaft zum Klönschnack! Übrigens: Der SB-Service der Sparkasse besteht weiterhin. Das genaue Programm finden Sie im Aushang vor Ort und hier.

 

Verfügungsfonds

Sie haben eine Idee für Harburg? Wir haben das nötige Kleingeld!

Das bietet der Verfügungsfonds:

  • Geld für kleinere Stadtteilprojekte für das Fördergebiet Harburger Innenstadt und Eißendorf-Ost
  • Finanzielle Unterstützung für kleinere, in sich abgeschlossene Maßnahmen
  • Voraussetzung ist, dass diese Aktionen nicht Einzelinteressen zu Gute kommen, sondern dass Eißendorf-Ost und/oder die Harburger Innenstadt als Ganzes profitieren
  • Die Mittel aus dem Verfügungsfonds helfen neue, zusätzliche Ideen zu realisieren, sie sollen jedoch nicht die Regelfinanzierung von Projekten und Maßnahmen ersetzen

 

Fünf Schritte bis zu Ihrem Stadtteilprojekt

  1. Antrag herunterladen, ausfüllen und an kontakt(at)mitteninharburg.de senden
  2. Antrag im Quartiersbeirat vorstellen.
  3. Der Quartiersbeirat Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost entscheidet über die Vergabe der Mittel aus den Verfügungsfonds.
  4. Überweisung 80% der Mittel vorab, restliche 20% bei Abrechnung des Antrages sowie nach Einreichung der vollständig ausgefüllten Selbstevaluation
  5. Hinweis auf Förderung über Verfügungsfonds bei der Werbung für das Projekt

Wenn Sie Fragen haben zu Ihrem Verfügungsfondsantrag, wenden Sie sich gern an:
Gebietsentwicklung Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost
Claudia Osten / Daniel Boedecker
Tel. 040 – 431 393 840
Mail: kontakt(at)mitteninharburg.de

 

Ausleihbares Inventar aus Verfügungsfondsprojekten

Im Zuge einiger Verfügungsfondsanträge wurden Gegenstände wie technische Geräte, Pavillons oder Möbel angeschafft, welche für andere stadtteilrelevante Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden können. Voraussetzung ist die vorherige Absprache mit dem oder der Besitzer/in, die Entbehrlichkeit der Gegenstände, die Sicherstellung der Rückgabe in ordnungsgemäßem Zustand und ein verhältnismäßiger bzw. zumutbarer Aufwand der Ausleihe.

Eine Auflistung der Anschaffungen sowie die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in unserer Inventarliste.

Häufige Fragen

1: Was ist ein IEK?

Hinter der Abkürzung IEK verbirgt sich ein „Integriertes Entwicklungskonzept“ für Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost. Dabei geht es vor allem um Projekte und Maßnahmen die zur Entwicklung des Gebietes beitragen. Das Integrierte Entwicklungskonzept wird finanziell durch die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden gefördert. Es werden erste Leitlinien sowie konkrete Handlungsfelder und Ziele formuliert. Ziel ist es konkrete Projekte und Maßnahmen zu entwickeln, welche das Gebiet von innen heraus stärken.

2: Was ist RISE?

Damit Hamburg gerecht und lebenswert bleibt, stärkt der Senat den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Dazu dient das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE).

Die Lebensqualität in Quartieren mit einem besonderem Entwicklungsbedarf soll verbessert und die Quartiere städtebaulich aufgewertet werden. Es sollen attraktive Quartiere zum Leben, Wohnen und Arbeiten, Lernen und Einkaufen entstehen und damit sozialer Zusammenhalt und die Chance auf Teilhabe für alle erreicht werden.

Mit dem Rahmenprogramm werden nicht nur städtebauliche Ziele verfolgt, sondern sollen auch

  • die Bildungsperspektiven der Kinder durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur verbessert,
  • Familien durch soziale Infrastrukturangebote gefördert,
  • das nachbarschaftliche und kulturelle Leben in den Stadtteilen durch Quartierszentren belebt,
  • die Aufenthaltsqualität von öffentlichen Plätzen und Grünanlagen verbessert
  • und die lokale Ökonomie in den Versorgungszentren der Quartiere gestärkt werden.

Zugleich sollen die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen viele Akteurinnen und Akteure in der Stadt (Politik, Fachbehörden, soziale Einrichtungen, Vereine, Initiativen, Unternehmen, Verbände, Bewohnerinnen und Bewohner) zusammenarbeiten. Zielsetzung dieses Zusammenwirkens ist es auch, eine Mittelbündelung in den Gebieten der Integrierten Stadtteilentwicklung zu erreichen.

3: Was sind Starterprojekte?

Die Starterprojekte sind Projekte die zu Beginn des Prozesses geplant und umgesetzt werden.

Das erste Starterprojekt im Prozess Mitten in Harburg, ist die Neugestaltung des Marktplatzes am Sand. Hierfür wurde bereits eine erste Freiraumplanung durch das Büro arbos erarbeitet, der Vorentwurf zur Planung wurde auf der Auftaktveranstaltung am 07.12.2016 vorgestellt.

4: Was ist der Quartiersbeirat?

Der Quartiersbeirat setzt sich aus interessierten Anwohnern, Immobilienbesitzern, Grundeigentümern, Gewerbetreibenden, Vereinen und Initiativen und Bürgern zusammen und ist öffentlich. Hier besteht die Möglichkeit monatlich aktiv am Prozess mitzuwirken.

Für Sie vor Ort

Stadtteilbüro im Gloria-Tunnel

Seit Dezember 2017 befindet sich das Stadtteilbüro im zentral gelegenen Gloria Tunnel. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen und Fragen zur Stadtteilentwicklung an die Gebietsentwickler der steg wenden. Die Räumlichkeiten können aber auch von Vereinen und Initiativen für Veranstaltungen genutzt werden. Das Stadtteilbüro soll eine zentrale Anlaufstelle im Stadtteil sein und ein Ort, an dem neue Ideen und Projekte entstehen. Die Räume haben bewusst Werkstattcharakter, um herauszustellen, dass hier etwas Neues entsteht.

Sie haben Fragen oder Anliegen, wollen die Vereine und Initiativen kennenlernen oder suchen selbst nach einem geeigneten Ort für Ihren Verein? Kommen Sie gerne vorbei!

steg Hamburg mbH
Lüneburger Straße 1a
21073 Hamburg

(040) 43 13 93 840

E-Mail:

Wir sind für Sie da:

Montags: 16:00 – 18:00 Uhr
Mittwochs: 10:00 – 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung

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Die Gebietsentwickler

Zwei Mitarbeiter der steg Hamburg mbH sind an zwei Tagen die Woche – montags und donnerstags – vor Ort. Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Unterstützung des Bezirksamtes bei der Umsetzung des Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK). In diesem Rahmen sind sie einerseits Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger, Einrichtungen und Initiativen des Stadtteils in Fragen der Stadtteilentwicklung. Andererseits werden sie während der Förderlaufzeit die geplanten Projekte vorantreiben und in die Umsetzung bringen.

Außerdem werden die Räumlichkeiten noch von verschiedenen Harburger Vereinen und Initiativen genutzt:

Initiative Gloria-Tunnel

Die Initiative Gloria-Tunnel hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Gloria-Tunnel durch Gestaltungsideen und Kulturveranstaltungen ein frisches Gesicht zu geben. Von Bürgern für Bürger, ob jung oder alt – jeder kann mitmachen!

jeden Donnerstag: ab 18:00 Uhr
weitere Infos …

Kulturwohnzimmer

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Das Kulturwohnzimmer ist ein offener Raum für nachbarschaftlichen Austausch, Begegnungen und Gemeinschaftserlebnisse durch kulturelle und kreative Aktivitäten. Sie möchten ein gemeinschaftliches kreatives Projekt umsetzen? Kommen Sie gerne vorbei!

jeden Dienstag + Mittwoch: 14:00 – 20:00 Uhr
weitere Infos …

Seniorenbegleitservice des Arbeiter-Samariter-Bundes

Der Seniorenbegleitservice vermittelt ehrenamtliche Helfer an Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung im Alltag suchen, beim Einkaufen, bei Behördengängen oder auch Gesellschaft bei einem gemeinsamen Kino-Besuch wünschen.

jeden Mittwoch: 10:30 – 14:30 Uhr
E-Mail:

Verbraucherzentrale Hamburg: Verbraucher stärken im Quartier

Die Verbraucherzentrale Hamburg bietet nun auch in Harburg eine Sprechstunde an und unterstützt Sie. Ob Fragen zur Altersvorsorge oder zu Zusatzstoffen in Lebensmitteln – zu (fast) allen Themen, die Verbraucher betreffen bietet die Verbraucherzentrale Informationen, Beratung, Vorträge und Seminare sowie Publikationen an. Zudem werden Sie bei Bedarf bei der Durchsetzung Ihrer Interessen in Fragen des privaten Konsums.

jeden Dienstag: 14:00 – 17:00 Uhr
weitere Infos …

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